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Europäisches Netzwerk

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Frankreich: France Agrimer
Österreich: AMA
Deutschland: BLE

In verschiedenen Zweigen der Landwirtschaft besteht der Wunsch, über ein gut ausgearbeitetes, detailliertes System für Preis- und Mengeninformationen sowie Kostenbeobachtung zu verfügen. Es soll unparteiische und zuverlässige Daten für kurz- und langfristige Analysen sowie in Echtzeit liefern. Dieses kann als Grundlage für die Bewertung und Vorausschätzung von Marktentwicklungen im Bereich Landwirtschaft dienen, um sowohl der Politik als auch den Marktteilnehmern Entscheidungsgrundlagen bereitzustellen.

Die drei öffentlichen Institutionen Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), FranceAgriMer und Agrarmarkt Austria sind die jeweils zuständigen Behörden für die Erhe­bung und Veröffentlichung von Daten und Zahlen im Agrarbereich. Sie haben im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung einen intensiven fachlichen Austausch über die Situation auf dem Agrarmarkt und die Vertiefung der Zusammenarbeit bei der Datenerhebung, Analy­se und Veröffentlichung in diesem Bereich vereinbart.

Entwicklung der konventionellen Kuhmilchpreise und -mengen

Mit dem hier vorliegenden Austausch der Milchpreise in Frankreich, Österreich und Deutschland wird ein erster Schritt zum Aufbau eines Europäischen Netzwerks geleistet, in dessen Rahmen Informationen, Erfahrungen und Ideen zu Zukunftsfragen zwischen den Staaten ausgetauscht werden.

Die interaktive Grafik zeigt einen Vergleich der konventionellen Milchpreise und -mengen mit tatsächlichen Inhaltstoffen und allen Zu- und Abschlägen (mit Ausnahme des Biomilchzuschlages) im Jahresverlauf der letzten 60 Monate.

Interaktive Grafik (deutsch)

Interaktive Grafik (französisch)

Vergleich der Märkte im Bereich Milch und Milchprodukte 2014/2015 und 2015/2016

Getreideversorgungsbilanzen 2018/2019

Die drei öffentlichen Behörden in Deutschland (Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung), in Österreich (Agrarmarkt Austria) und in Frankreich (FranceAgriMer) erstellen nun das dritte Mal im Rahmen ihrer 2015 geschlossenen Kooperationsvereinbarung eine gemeinsame Analyse der Agrarmärkte für die drei Länder. Hier steht nun der Getreidemarkt im Focus.

Dieser Bericht schildert die wesentlichen Ereignisse und Entwicklungen im Getreidewirtschaftsjahr 2018/2019 bezüglich der Getreideernte, des Getreideverbrauchs und der Versorgungslage in den drei Ländern.

Das Getreidewirtschaftsjahr 2018/2019 wurde geprägt von:

  • Einer geringeren Getreideernte in allen drei Ländern durch die langanhaltende Trockenheit.
  • Insbesondere Deutschland hat die schlechteste Getreideernte seit 24 Jahren erlebt.
  • Frankreich erntete eine unterdurchschnittliche Ernte mit guten Weizenqualitäten.
  • Die österreichische Getreidebranche litt unter der zweiten trockenheitsbedingt geringen Ernte.

Ziel dieser Analyse ist es, die Getreideversorgungsbilanz Deutschlands, Österreichs und Frankreichs in Anbetracht der Ernterückgänge und Entwicklungen im Verbrauchssektor zu erläutern.

Gemeinsame Veröffentlichung von France Agrimer, BLE und AMA über die Getreideversorgungsbilanzen 2018/2019

Gemeinsame Publikationen

Vergleich der Märkte im Bereich Milch und Milchprodukte

PDF | 973 KB

Getreide: Versorgungsbilanzen 2018/2019

PDF | 228 KB
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